Interview mit Lars Hansen, Poda Randers, Dänemark


Lars, wir kamst du zu Poda?

Ich hatte 1996 gerade meine alte Firma verkauft. Etwa gleichzeitig hatten meine Frau Anja und ich ein Haus auf dem Lande gekauft und brauchten etwas Zaun. Als der Poda-Mann den Zaun lieferte, fragte er, ob ich mir nicht vorstellen könnte, Poda Zäune zu verkaufen. Ich antwortete, er könne einfach damit kommen, dann würde ich sie schon verkaufen.  


Warum trafst du 1998 den Entschluss, bei Poda selbstständig zu werden?

Tja. Die Antwort ist nicht sonderlich originell. Mein eigener Herr zu sein, selbst über meine Zeit zu verfügen, das gefällt mir einfach.  


Was war dann die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war es, einen vernünftigen Kundenstamm aufzubauen. In unserem Gebiet war Poda vorher nicht gut vertreten. Also mussten wir von Grund auf neu anfangen und viel Zeit und Arbeit darin investieren, einen Kundenstamm aufzubauen. Jetzt haben wir ihn.  


Hast du jemals den Entschluss, zu Poda zu kommen, bereut?

Bereut? Nein, nie! 


Was ist das Beste daran, bei Poda zu sein?

Oh! Darauf eindeutig zu antworten ist schwer. Eine ganze Reihe von Faktoren: Ein starkes Marketing. Es ist einfach wohltuend, mit einem starken Namen zu arbeiten. Ein Name, der auf Qualität bedacht ist, in der besseren Klasse. Dann ist das Kundensegment solide, und das sichert minimalen Ärger bei Rückständen und einen anständigen Verdienst.  


Was ist das Schlimmste bei Poda?

Nichts. Nichts, was man „schlimm“ nennen könnte. Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein Produkt ein seltenes Mal nicht schnell genug lieferbar ist. Aber darauf sind die Kunden meistens auch eingestellt. Aber es ist, wie gesagt, bei Poda nicht schlimm. Das habe ich anderswo schlimmer erlebt.  


Was hat es für deinen Betrieb bedeutet, dass du anfingst, für die Zaunmontage Subunternehmer zu beschäftigen, damit mehr Zeit für die Verkaufsarbeit da war?

Wir haben eine deutliche, große Steigung des Verkaufs gehabt.  


Entspricht die Arbeit den Qualitätsansprüchen von Poda und von dir?

Da muss man schon etwas hinterher sein! Man muss ihnen erzählen, wie die Arbeit gemacht werden muss, und die Arbeit überprüfen. Dann funktioniert es, und ich habe Zeit für mehr Verkauf.  


Welche Einwirkung hatte es auf deine Familie, dass du bei Poda selbstständig wurdest?

Ich war ja vorher schon mal selbstständig. Aber eigentlich war die Wirkung positiv. Wenn man ein positives Berufsleben hat, beeinflusst das das Familienleben positiv.


Deine Frau Anja arbeitet auch in der Firma?

Ja, Anja ist hier angestellt. Sie ist im Büro, nimmt das Telefon und erarbeitet Kostenvoranschläge. Und sie hat, wie ich, keine Angst davor, Arbeitshandschuhe anzuziehen und etwas zu leisten. So muss es auch sein, wenn man finanziell erfolgreich sein möchte.



 

Lars Hansen vor einem Farmlandzaun

 

 

Anja und Lars Hansen